Die Stückliste liegt in EPLAN
Welche SPS, welches HMI, welcher Switch verbaut ist, steht im Projektarchiv. Pro Auftrag, pro Revision, über Jahre verteilt.
Für Maschinen- und Anlagenbauer · Cyber Resilience Act
Seit dem 11. September 2026 müssen Sie aktiv ausgenutzte Schwachstellen binnen 24 Stunden melden, auch für Maschinen, die längst beim Kunden stehen. Das geht nur, wenn Sie wissen, welche Steuerungen, HMIs und Router wo verbaut sind. Bestandswache gleicht Ihre EPLAN- und ERP-Stücklisten mit den Sicherheitswarnungen der Hersteller ab.
| Seriennr. | Kunde | Firmware | Status |
|---|---|---|---|
| VM-2021-0418 | Molkerei, Allgäu | 4.1.0 | betroffen |
| VM-2022-0107 | Pharma-Lohnabfüller | ? | prüfen |
| MA-2023-0552 | Süßwarenwerk | 4.2.7 | betroffen |
| MA-2024-0031 | Getränkeabfüllung | 4.3.2 | gepatcht |
Wenn morgen früh eine Warnung zu einer Steuerungs-Firmware erscheint, beginnt die 24-Stunden-Frist. In den meisten Häusern beginnt dann erst die Suche.
Welche SPS, welches HMI, welcher Switch verbaut ist, steht im Projektarchiv. Pro Auftrag, pro Revision, über Jahre verteilt.
Was nach Inbetriebnahme und Updates tatsächlich läuft, weiß oft nur der Techniker, der zuletzt vor Ort war.
Siemens, Beckhoff, Phoenix Contact, WAGO und Moxa veröffentlichen Advisories in eigenen Formaten. Systematisch ausgewertet werden sie selten.
Rechtsgrundlage: Verordnung (EU) 2024/2847, Art. 14 (Meldepflichten, anwendbar seit 11.09.2026), Art. 69 Abs. 3 (Geltung für vor dem 11.12.2027 in Verkehr gebrachte Produkte), Art. 64 (Sanktionen). Keine Rechtsberatung.
Die Uhr läuft ab dem Moment, in dem Sie von einer aktiv ausgenutzten Schwachstelle in Ihrem Produkt erfahren. Jede Meldung geht gleichzeitig an das zuständige CSIRT und an ENISA.
Betroffenes Produkt und Mitgliedstaaten, in denen es bereitgestellt wurde.
Art der Ausnutzung, ergriffene Korrektur- und Abhilfemaßnahmen, Empfehlungen für Nutzer.
Spätestens 14 Tage nachdem eine Korrektur verfügbar ist: Schweregrad, Ursache, Behebung.
Ein fester Umfang, ein fester Preis. Sie sehen an Ihren eigenen Daten, ob heute etwas meldepflichtig wäre, bevor Sie über ein Werkzeug entscheiden.
zzgl. USt., per Rechnung. Wird voll auf eine spätere Jahreslizenz angerechnet.
Scan anfragenEin Hersteller meldet eine aktiv ausgenutzte Lücke in einer Router-Firmware. So läuft es heute, und so mit Bestandswache.
Nein. Die KI liest Advisories und normalisiert Artikelnummern. Ob eine Komponente im betroffenen Versionsbereich liegt, prüft eine regelbasierte Logik. Eine Betroffenheit wird nie automatisch ausgeschlossen, und die Meldeentscheidung treffen Sie.
Wir schließen vor der Übergabe auf Wunsch eine Vertraulichkeitsvereinbarung und einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Die Daten werden nur für Ihren Scan genutzt und auf Anfrage nach Abschluss gelöscht.
Ja. Schon die Typen aus der Stückliste zeigen, welche Produktfamilien von bekannten Schwachstellen betroffen sind. Komponenten ohne bekannten Stand markieren wir als offen und sagen Ihnen, was Ihr Service vor Ort prüfen sollte.
Im Scan werten wir die Advisories von Siemens, Beckhoff, Phoenix Contact, WAGO und Moxa aus sowie die ICS-Warnungen und die Liste bekannter ausgenutzter Schwachstellen der US-Behörde CISA. Weitere Hersteller aus Ihren Stücklisten nehmen wir auf Anfrage auf.
Nein. Bestandswache ist ein Werkzeug für die technische Betroffenheitsanalyse. Für die rechtliche Bewertung Ihrer Pflichten nach CRA und Maschinenverordnung wenden Sie sich an Ihre Rechtsberatung.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einem Termin für ein 15-minütiges Vorgespräch und der Liste der benötigten Exporte.
Bitte schicken Sie den folgenden Text an . Wir antworten innerhalb eines Werktags.